Aktuell zieht ein neuer Test eines Computer-Magazins des Axel-Springer-Verlages durch die Medien, der die Anbieter kostenfreier E-Mail-Adressen vergleicht. Auf Platz 1 stünde doch tatsächlich Yahoo. Die Performance hat sich auch aus meiner Sicht erheblich gesteigert. Yahoo teilt mit, dass durch Hardware-Erweiterungen die Abfragen deutlich schneller verarbeitet werden. Mangelhafte Punkte kassierten Jubii, Arcor und GMX.
Hinsichtlich des Übernahme-Gerangels um Yahoo kommt dieser Test doch sehr gelegen.
Zu beachten ist bei der Wahl eines kostenfreien Anbieters in wie weit die Leistung mit dem eigenen Bedarf übereinstimmt. Schon allein von der Größe des Postfaches kann man sich schnell entscheiden: web.de bietet magere 12 MB an, die in kürzester Zeit voll ist und keinen Platz für weitere Mails zu lässt. Auch Arcor ist mit 50 MB für die meisten privaten Nutzer zu klein.
Wer sein Mailpostfach von Fremdrechnern prüft, sollte auch die Sicherheit nicht aus den Augen verlieren. Arcor und GMX haben teilweise mehrfach Sicherheitsprobleme, die trotz Bekanntwerden nicht abgeschafft wurden. Hierbei ist es beispielsweise möglich, nachträglich persönliche Daten aus dem Browser auszulesen. Sehr schlecht an einem fremden PC, wie zum Beispiel in einem Internetcafe. Auch die Übermittlung der Zugangsdaten (also das Einloggen ins Postfach mit dem Browser) muss verschlüsselt erfolgen. Das hat GMX leider bis heute nicht geschafft. Denn leider ist es heute mit einem einfachen Programm möglich, diese Daten im Netzwerk zu erkennen und zu lesen.
Benutzt Du ein Programm zum Bearbeiten Deiner E-Mails? Dies ist häufig sehr bequem und die meisten Daten sind hübsch in einem Programm untergebracht. Dann wird beispielsweise die Möglichkeit interessant, ob der Server POP3- oder – für die Leute, die Programme an verschiedenen Rechnern/Handhelds nutzen – IMAP-Zugänge anbietet. Auch hier hat web.de die ungünstige Eigenschaft, dass POP3-Abfragen in weniger als 15 Minuten-Abständen abgeblockt werden. Das ist für viele Mailprogramme insbesondere nach dem Versenden nur schwer vermittelbar. Und Leute mit viel und schnellem Mailverkehr werden kürze Abfrageintervalle zu schätzen wissen.
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Geschrieben von: Beata
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