Es gibt wirklich merkwürdiges Geschäftsgebaren. Heute entdeckten wir an einem Schaufenster von Pimkie zwei Stellenausschreibungen. Sie suchen einen Filialleiter und eine Teilzeitkraft. Abschließend wird der potentielle Bewerber darauf hingewiesen, dass die Bewerbung auf jeden Fall einbehalten wird. Geht’s noch?
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tja tja…zum Glück kostet so eine Berwerbungsmappe auch nichts….ein vernünftiges Foto, selbst im Selbstausdruck…
Alles umsonst….
Euer Till
Ich meine auf Grund des Gleichberechtigungsgesetz müssten solche Bewerbungen eigentlich immer aufgehoben werden. Kenne mich damit aber zu wenig aus, weiß es nur von einer Freundin aus einer größeren Personalabteilung.
Ist doch für beide Seiten von Vorteil, wenn die Bewerbungen behalten werden; sollte doch noch ein Job auf der Position frei werden, kann die Firma auf ältere Bewerbungen zurückgreifen und den Bewerber nochmal kontaktieren, was ja auch für den Bewerber gut ist.
Merkwürdig ist das Geschäftsgebahren gar nicht. Von den 17 Bewerbungen, die ich für meine Diplomarbeit an Firmen versandt habe, haben ca. die Hälfte davon die Bewerbungen behalten. Ist also bereits Usus.
Kleine Firmen wie Pimkie können es sich anscheinend nicht mehr leisten, Bewerbungen zurück zu schicken. Dementsprechend niedrig wird wohl auch die Bezahlung bei diesen Unternehmen sein…
Dann darf man sich aber sicherlich auch nur mit einer losen Blattsammlung bewerben. Kommt doch nicht so drauf an oder?