Vor 50 Jahren geriet der Kernreaktor Sellafield in Brand. Eine Nuklearkatastrophe mit weitreichenden Folgen. Die Behörden hatten den Unfall tagelang geheimgehalten. Mehr als vierzig Menschen sind an den Folgen der Strahlung verstorben. Im Jahr 2005 entdeckte man ein Leck, aus dem 83.000 Liter verstrahlte Flüssigkeit unbemerkt entweichen konnte. Auch hier wurde die Bevölkerung erst Wochen später informiert.
Sellafield hieß damals noch Windscale. Die Namensänderung wurde nicht zuletzt durch die Vielzahl der Unfälle nötig.
- http://de.wikipedia.org/wiki/Sellafield
- http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_wiederaufarbeitung/artikel/sellafield_ein_schleichendes_tschernobyl/
- http://www.tagesschau.de/ausland/sellafield2.html
Bei Greenpeace habe ich vor vielen Jahren einmal eine Seekarte gesehen. Anhand auf eiem Raster gezogener Wasserproben, die auf radioaktive Stoffe untersucht wurden, konnte man darauf sehr schön sehen, wie sich selbst bei “normalem” Betrieb die radioaktiven Emissionen von Windscale/Sellafield mit den Strömungen von der irischen See unter anderem bis in die Nordsee verbreiten.