Proxy-Server
Das anonyme und sichere Surfen im Internet “hinter einem Proxy” bedeutet, dass die eigene Identität ansich verschleiert wird. Das funktioniert grundsätzlich recht einfach: Die Internet-Anwendung auf dem eigenen Rechner (beispielsweise der Internetbrowser Firefox) ruft normalerweise die gewünschte Website auf. Die Verbindung wird über kleine Umwege zwischen dem eigenen Rechner und dem Webserver hergestellt. Der Webserver kennt nun die eigene IP-Adresse und die nähere Umgebung.
Betrachte den Proxy-Server als Stellvertreter. Ist nun ein Proxy-Server in Firefox eingerichtet, geht die eigene Seitenanfrage an den Proxy-Dienst, der seine eigene Adresse hat. Mit diesem Auftrag holt nun der Proxy-Server die gewünschte Seite ab. Die Verbindung steht nun zwischen Webserver und Proxy-Server. Ein Ausspähen ist eigentlich nicht möglich. Außer: Ein Java- oder Javascript ist auf der abgerufenen Seite eingebettet, dass auf dem eigenen Rechner gemeinerweise die IP-Adresse ausliest und an den Webserver übermittelt.
Welchen Proxy-Server?
Proxy-Server transferieren nicht jedes Protokoll auf jedem Port. Außerdem gibt es Proxy-Server, die Verkehrsdaten speichern, und andere, die keine Daten speichern. In der nachfolgenden Liste sind Links von Proxy-Server-Listen
- http://www.proxy4free.com/
- http://www.samair.ru/proxy/
- http://www.anonymitychecker.com/
Andere Tools zum sicheren Surfen
Tor (the onion ring) ist ein Projekt das andere Internetnutzer zum Proxy-Server umfunktioniert. Hierzu wird eine Anwendung auf dem eigenen Rechner installiert. Du richtest Deine Internet-Anwendung (zum Beispiel Firefox) ein, als würde der Proxy-Server auf dem eigenen Rechner laufen. Es wird Deine Internet-Anfrage über eine zufällig erstellte Route verschiedener Nutzer an den Server gesendet und in regelmäßigen Zeitabständen geändert. Tor bietet auch Verbindungen zu anderen Diensten an. Dieses Projekt lebt vom Mitmachen. Die Teilnahme an der Paketvermittlung ist allerdings nicht zwingend notwendig zur Nutzung. http://www.torproject.org/
Peer Guardian ist ebenfalls eine Anwendung. Sie überprüft den lokalen Datenverkehr und prüft anhand einer eigenen IP-Adressen-Liste, ob unerwünschte Verbindungsanfragen vorhanden sind und blockt diese entsprechend. http://phoenixlabs.org/






